Gesprächsreihe: Ist das noch|schon mein Land?
Baden-Württemberg, reden wir über Heimat
Montag, 26. Januar | 20 Uhr | Nationaltheater Mannheim
Foto: Peter Rigaud
Thea Dorn, geboren 1970 in Offenbach, seit Ende 2024 Sprecherin des PEN Berlin, Schriftstellerin (»Die Hirnkönigin«), Drehbuchautorin (»Männertreu«), Dramatikerin und Moderatorin (»Das Literarische Quartett«, ZDF), Grimme-Preisträgerin. Zuletzt erschien: »Trost – Briefe an Max« (Penguin, 2021).
Foto: Gaby Gerster
Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, geboren 1956 in Paris, Moderator, Jurist, Philosoph, Publizist (»Fremd«). 1992–94 im CDU-Bundesvorstand, 2001–03 Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses. Er lehrt Immobilien- und Medienrecht an der Frankfurt University of Applied Sciences. Zuletzt erschien: »Mensch! Liebeserklärung eines verzweifelten Demokraten« (Berlin Verlag, 2025).
Foto: F.P. Kistner/arifoto
[Moderation] Stefan Siller, geboren 1950 in Herford, 35 Jahre Redakteur und Moderator beim SDR/SWR. Bekannt durch die Gesprächssendung »Leute«. Letzte Buchveröffentlichung: »Neugierig … auf Leute und die ganze Welt« (Klöpfer & Meyer, 2016).
Dienstag, 27. Januar | 19 Uhr | Interkulturelles Zentrum Heidelberg
Foto: Thorsten Wulff
Ijoma Mangold, geboren 1971 in Heidelberg, Journalist bei der Zeit und Autor (»Der innere Stammtisch – Ein politisches Tagebuch«), Gewinner des Jörg-Henle-Preises für Literaturkritik und Board-Mitglied des PEN Berlin. Zuletzt erschien seine Bitcoin-Erzählung »Die orange Pille« (dtv, 2023).
Foto: Gallimard/Francesca Mantovani
Francesca Melandri, geboren 1964 in Rom, Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Ihr Letter from the Future über die Corona-Pandemie, der zuerst im Guardian erschien, wurde in 32 Sprachen übersetzt. Für ihr publizistisches Gesamtwerk mit dem Bruno-Kreisky-Preis ausgezeichnet. Zuletzt kam der Roman »Kalte Füße« (Wagenbach, 2024).
Foto: RNZ
[Moderation] Dr. Klaus Welzel, geboren 1961 in Mannheim, promovierter Germanist und Politikwissenschaftler und Journalist. Seit fast vierzig Jahren für die Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) tätig, seit 2011 als Chefredakteur.
Freitag, 30. Januar | 19 Uhr | Offenburg | Der Salmen
Foto: privat
Annette Müller, geboren 1963 in Münster, Autorin und Theaterpädagogin, Mitgründerin der Jungen Theaterakademie Offenburg, ausgezeichnet mit dem Deutschen Amateurtheaterpreis, letztes Stück »Der Chor der Hinterbliebenen« (2024).
Foto: Wikipedia/Amrei-Marie
Feridun Zaimoglu, geboren 1964 in Bolu (Türkei), Schriftsteller (»Kanak Sprak«, »Abschaum«) und bildender Künstler. Ausgezeichnet u.a. mit dem Berliner Literaturpreis. Zuletzt erschien der Roman »Sohn ohne Vater« (Kiepenheuer & Witsch, 2025).
Foto: Katja Madžar
[Moderation] Charlotte Schönberger, geboren 1990 in Saarbrücken, arbeitet als Journalistin und Autorin im SWR-Studio Freiburg. Zuvor berichtete sie aus dem Spiegel-Hauptstadtbüro in Berlin.
Sonntag, 1. Februar | 19 Uhr | Lörrach | Theater Tempus fugit
in Zusammenarbeit mit der Narrengilde Lörrach
Foto: privat
Doris Akrap, geboren 1974 in Flörsheim (Hessen), Journalistin und Ressortleiterin taz 2. 2014 und 2017 als eine der Journalisten des Jahres ausgezeichnet, ehemaliges Board-Mitglied des PEN Berlin. Zuletzt erschien »Oh Dalmatien« (Folio, 2024).
Foto: Jann Wilken
Julia Ruhs, 1994 geboren in Ludwigsburg, Journalistin (Bayerischer Rundfunk, Sendung Klar – Was Deutschland bewegt). Zuletzt erschien der Bestseller »Links-grüne Meinungsmacht – die Spaltung unseres Landes« (Langen Müller Verlag).
Foto:
[Moderation]
Montag, 2. Februar | 19 Uhr | Schwäbisch Gmünd | Volkshochschule
Foto: Hostrup Fotografie
Richard Arnold, geboren 1959 in Schwäbisch Gmünd. Er studierte Verwaltungswissenschaft und arbeitete für das Land Baden-Württemberg, u.a. als Leiter der Landesvertretung bei der Europäischen Union. 2009 für die CDU Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd.
Foto: Ingrid Hertfelder
Dilek Güngör, geboren 1972 in Schwäbisch Gmünd, Schriftstellerin. Bekannt geworden mit ihren Kolumnen in der Berliner Zeitung. Ihr Roman »Vater und ich« war nominiert für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschien ihr Roman »A wie Ada« (Verbrecher Verlag, 2024).
Foto: Stuttgarter Zeitung
[Moderation] Tim Schleider, geboren 1961 in Bremen, seit 1990 als Journalist tätig, zeitweilig Pressesprecher der Hamburger Kultursenatorin Christina Weiss. Seit 2000 Leitender Kulturredakteur bei der Stuttgarter Zeitung.
Dienstag, 3. Februar | 19 Uhr | Sigmaringen | Schützenverein Laiz
Foto: privat
Reinhard Mangold, geboren 1960 Waldstätten bei Schwäbisch Gmünd, seit 2020 Präsident des Württembergischen Schützenverbands, gelernter Chemielaborant und freigestellter Betriebsrat beim Weleda-Werk in Schwäbisch Gmünd.
Foto: Max Liebenstein
Carolin Callies, geboren 1980 in Mannheim, Lyrikerin, Moderatorin, Initiatorin und Kuratorin der Ladenburger Literaturtage. Ausgezeichnet u.a. mit dem Berliner Kunstpreis der Sektion Literatur. Zuletzt erschien der Gedichtband »teilchenzoo« (Schöffling, 2023).
Foto: privat
[Moderation] Anna Koktsidou, geboren 1962 in Griechenland, kam 1970 mit ihren Eltern nach Stuttgart. Arbeitete bis 2025 als Reporterin und Redakteurin für den SWR. Lange Jahre Beauftragte für Vielfalt und Integration des SWR. Ausgezeichnet u.a. mit dem Willi-Bleicher-Preis.
Mittwoch, 4. Februar | 19 Uhr | Friedrichshafen | Kulturcaserne
Foto: Cordula Treml
Theresia Walser, geboren 1967 in Friedrichshafen, zählt zu den deutschen Theaterautoren der Gegenwart. Ihre Stücke wurden mehrfach ausgezeichnet und in 20 Sprachen übersetzt. »Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm« wurde über dreißigmal und »Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel« fast vierzigmal inszeniert. Sie lebt bei Freiburg.
Foto: Marcus Höhn
Raimund Wilhelmi, geboren 1949 Bad Pyrmont (Niedersachsen), leitete vierzig Jahre lang die familiengeführte Klinik Buchinger Wilhelmi in Überlingen am Bodensee. Er engagierte sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik (FDP) und fördert junge Künstler. Buch: »Das Glück des Fastens« (Hoffmann & Campe, 2020).
Foto: privat
[Moderation] Dr. Johannes Bruggaier, geboren 1977 in Athen, Promotion über Klassiker-Inszenierungen. Seit 2016 leitet er die Kulturredaktion des Südkurier in Konstanz und verantwortet das Wochenendmagazin. Ausgezeichnet u.a. mit dem Axel-Springer-Preis.
Donnerstag, 5. Februar | 19 Uhr | Konstanz | Kulturzentrum K9
Foto: Glasperlenspiel/Markus Haner
Daniel Grunenberg, geboren 1988 in Stockach, Musiker und Keyboarder. Teil des erfolgreichen Electropop-Duos Glasperlenspiel (»Echt«, »Geiles Leben«), das er mit seiner Frau Carolin Niemczyk bildet. Glasperlenspiel hat seit 2011 vier Studio-Alben veröffentlicht, zuletzt »Licht & Schatten« (Polydor, 2018).
Foto: Olga Blackbird
Miku Sophie Kühmel, geboren 1992 in Gotha, Schriftstellerin (»Kintsugi«) und Produzentin von Radiostücken und Podcasts, 2024/25 Atelierautorin am Deutschen Theater Berlin tätig. Gewinnerin des aspekte-Literaturpreises. Zuletzt erschien der Roman »Hannah« (Fischer, 2025).
Foto:Donata Künßberg
[Moderation] Jann-Luca Künßberg, geboren 1993 in Freiburg, aufgewachsen in Berlin, Journalist und Autor. Er arbeitete u.a. für die taz, den Harzkurier (Osterode) und den Südkurier (Konstanz), als freier Autor u.a. für Correctiv tätig.
Freitag, 6. Februar | 19 Uhr | Weingarten | Kulturzentrum Linse
Foto: Friedrich Bungert
Kai Diekmann, geboren 1964 in Ravensburg, Journalist, Berater und Unternehmer. 1998 – 2000 Chefredakteur der Welt am Sonntag, 2001 – 2015 Chefredakteur der Bild und bis 2017 Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe. Mitgründer der PR-Agentur Storymachine. Buch: »Ich war BILD – Ein Leben zwischen Schlagzeilen, Staatsaffären und Skandalen« (DVA, 2023).
Foto: Gabi Hirit
Dana Grigorcea, geboren 1979 in Bukarest, lebt in Zürich, Schriftstellerin. Ihre Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt und u.a. mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Trägerin des rumänischen Kulturverdienstordens im Rang einer Ritterin, 2022 – 2024 Board-Mitglied des PEN Berlin. Jüngster Roman: »Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen« (Penguin, 2024).
Foto: Pia Dernick
[Moderation] Marie Eisenmann, geboren 1999 in Konstanz, Co-Moderatorin des Podcasts »Mauerecho – Der Nachwendekindertalk« der taz Panterstiftung. War für die Videodokumentation der PEN-Berlin-Reihe »Das wird man ja wohl noch sagen dürfen« in 2024 Ostdeutschland verantwortlich und ist dies auch bei der Heimat-Reihe.
Montag, 9. Februar | 19 Uhr | Göppingen | Oberhofenkirche
Foto: Thomas Rathay
Ernst-Wilhelm Gohl, geboren 1963 in Stuttgart, Theologe, Pfarrer und seit 2022 Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Stellv. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland. Ausgezeichnet mit dem Reinhold-Maier-Preis für Verdienste um die liberale Öffentlichkeit.
Foto: Tonatiuh Ambrosetti
Dana von Suffrin, geboren 1985 in München, Schriftstellerin (»Otto«). Ausgezeichnet u.a. mit dem Chamisso-Preis. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman »Noch mal von vorne« (Kiepenheuer & Witsch, 2024) und als Herausgeberin »Wir schon wieder – 16 jüdische Erzählungen« (Rowohlt, 2024).
Foto: Rainer Nicolaysen
[Moderation] Jan Feddersen, geboren 1957 in Hamburg, Journalist bei der taz, Kurator des taz.lab und Autor (»Wunder gibt es immer wieder – Das große Buch zum Eurovision Song Contest«). Zuletzt erschien: »Meine Sonnenallee − Notizen aus Neukölln« (Wallstein, Göttingen 2024).
Dienstag, 10. Februar | 19 Uhr | Ulm | Roxy
Foto: Marc Huth
Michel Abdollahi, geboren 1981 in Teheran, wuchs in Hamburg auf. Poetry-Slammer, Journalist, Moderator, Maler und Autor. Er moderierte die Sendung Der deutsche Michel und wurde für den Dokumentarfilm »Im Nazidorf« mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien: »Es ist unser Land −Wir dürfen Deutschland nicht den Rechten überlassen« (Hoffmann & Campe, 2025).
Foto: Harry Weber
Imran Ayata, geboren 1969 in Ulm, DJ (»Songs of Gastarbeiter«), Schriftsteller (»Mein Name ist Revolution«) und Campaigner. Er war Mitgründer des Netzwerks »Kanak Attak« und Redakteur der Zeitschrift Die Beute. Seit 2013 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Berliner Kampagnen-Agentur Ballhaus West.
Foto: Schwäbischer Verlag
[Moderation] Meşale Tolu, geboren 1984 in Ulm, Journalistin und Übersetzerin. Sie war für türkische Medien tätig und arbeitet 2019 für die Schwäbischen Zeitung. Buch: »Mein Sohn bleibt bei mir! Als politische Geisel in türkischer Haft – und warum es noch nicht zu Ende ist« (Rowohlt, 2019).
Mittwoch, 11. Februar | 19 Uhr | Stadtbibliothek Heidenheim
Foto:
Katharina Agüera, geboren 1978 in Augsburg, Sprecherin des weltweit tätigen Maschinenbauunternehmens Voith mit Sitz in Heidenheim. Zuvor arbeitete sie u.a. für Siemens Energy und Airbus.
Foto: Max Zerrahn
Patrick Findeis, geboren 1975 in Heidenheim, Schriftsteller (»Kein schöner Land«). 2008 gewann er den 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Preises. Zuletzt erschien der Roman »Paradies und Römer« (Liebeskind, 2022).
Foto: Friedrich Bungert
[Moderation] Carolin Gasteiger, geboren 1981 in Trostberg (Bayern), Journalistin, arbeitet seit 2016 für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, zuvor Stationen beim Bayerischen Rundfunk und der ARD
Donnerstag, 12. Februar | 19 Uhr | Cinecity Kino Crailsheim
Foto: SWR
Dr. Nabil Atassi, geboren 1981 in Lüdenscheid (NRW), Arzt, Redakteur und Moderator bei SWR 1. Seit 2021 moderiert er Leute. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Radiopreis. Vor seinem Wechsel zum Radio arbeitete er fast 15 Jahre als Arzt, zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt der Urologie am Klinikum Sindelfingen-Böblingen.
Foto: Anja Weber
Peter Unfried, geboren 1963 in Schwäbisch Gmünd, Journalist. Chefreporter der taz und Chefredakteur von taz.Futurzwei, Theodor-Wolff-Preisträger. Zuletzt erschien: »Autorität ist, wenn die Kinder durchgreifen – Wahre Geschichten aus der Familienhölle« (Ludwig, 2012).
Foto:
[Moderation] Christine Hofmann, geboren 1974 in Münster, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaftlerin, Journalistin, Teamleiterin des zur Südwest-Presse gehörenden.Hohenloher Tagblatts (Crailsheim).
Freitag, 13. Februar | 19 Uhr | Freiburg | Europa-Park-Stadion | Business Lounge
Foto: Dawin Meckel
Prof. Dr. Heinz Bude, geboren 1954 in Wuppertal. Bis 2023 Professor an der Uni Kassel. Von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 2016 für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Regierungberater während der Covid-19-Pandemie. Zuletzt: »Abschied von den Boomern« (Hanser, 2024).
Foto: Max Zerrahn
Hannah Lühmann, geboren 1987 in West-Berlin, Journalistin und Autorin. Von 2014 bis 2025 war sie als Feuilletonredakteurin derWelt tätig, zuletzt als stellv. Feuilletonchefin. Kürzlich erschien ihr zweiter Roman »Heimat« (hanserblau, 2025).
Foto: Britt Schilling
[Moderation] Dr. Bettina Schulte, geboren 1956 in Siegen (NRW), arbeitete von 1998 bis 2022 als Kulturredakteurin der Badischen Zeitung. Seitdem ist sie als freie Autorin und Moderatorin tätig. Sie war und ist Mitglied zahlreicher Jurys.
Dienstag, 17. Februar | 19 Uhr | Bad Mergentheim | Evangelisches Gemeindehaus
Foto: Stadt Stuttgart
Fritz Kuhn, geboren 1955 in Bad Mergentheim, ab 1984 mit einer kurzen Unterbrechung (Tätigkeit an der Merz Akademie Stuttgart) hauptberuflicher Politiker. Von 2000 bis 2002 Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, von 2013 bis 2021 Oberbürgermeister von Stuttgart. Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg.
Foto: Wikipedia/Elena Ternovaja
Denis Scheck, geboren 1964 in Stuttgart, Literaturkritiker, Übersetzer und Journalist. Seit 2002 moderiert er das ARD Büchermagazin Druckfrisch. Ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis. Zuletzt erschien: »Schecks Bestsellerbibel − Schätze und Schund aus 20 Jahren« (Piper, 2024).
Foto: Heike Weil
[Moderation] Beatrice Faßbender, geboren 1972 in Reinbek, lebt in Berlin und Bad Mergentheim. Literaturübersetzerin, Lektorin, Redakteurin und Journalistin. Zusammen mit Ulrich Rüdenauer kuratiert sie die 43. Baden-Württembergischen Literaturtage, die 2026 in Bad Mergentheim stattfinden.
Donnerstag, 19. Februar | 19 Uhr | Pforzheim | Kulturhaus Osterfeld
Foto: privat
Joana Cotar, geboren 1973 in Pitești (Rumänien), lebt seit ihrem fünften Lebensjahr in Deutschland. Sie arbeitete als Veranstaltungsmanagerin für Finanzinstitute, als Projektmanagerin und Feng-Shui-Beraterin. 2017 wurde sie für die AfD in den Bundestag gewählt. Ende 2022 verließ sie die AfD und blieb bis Anfang 2025 fraktionslose Bundestagsabgeordnete.
Foto: privat
Lisa Dengler, geboren 1990 in Stuttgart, Informationswissenschaftlerin und angehende Wirtschaftspsychologin. Sie ist Geschäftsführerin der digitalen Plattform @pfnext und des Start-Ups Pforzheim Next, das 2024 von der Stadt Pforzheim als neues, zukunftsweisendes Projekt geehrt wurde.
Foto: privat
[Moderation] Stefanie Wally, geboren 1971 in Heidelberg, ist Moderatorin, Trainerin und Autorin der Romane »Akte Luftballon« (Insel) und »Rosa« (Panima)) sowie ehrenamtliche Sprecherin des Karlsruher Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte.
Freitag, 20. Februar | 20 Uhr | Kleine Bühne Calw
Foto: Ian Ehmert
Ryyan Alshebl, geboren 1994 in as-Suwaida (Syrien), gelernter Verwaltungsfachangestellter und seit 2023 Bürgermeister von Ostelsheim (Landkreis Calw). 2015 flüchtete er mit seiner Familie über das Mittelmeer nach Deutschland. Er ist Mitglied der Grünen, trat bei der Kommunalwahl aber als parteiunabhängiger Kandidat an.
Foto: Amely Deiss
Frédéric Schwilden, geboren 1988 in Bonn, Schriftsteller, Journalist bei der Welt und Fotograf. Die Berliner Galerie Haverkampf/ Leistenschneider zeigte 2021 seine erste Fotoausstellung »Einigkeit und Recht und Freizeit«. Zuletzt erschien der Roman »Gute Menschen« (Piper, 2025).
Foto:
[Moderation] Zarah-Louise Roth, geboren 1982 in Freiburg, Regionalreporterin, Moderatorin und Podcasterin, arbeitete u.a. für 100,6 FluxFM (Berlin) und Schwarzwaldradio (Offenburg) und ist derzeit vor allem für den NDR tätig.
Samstag, 21. Februar | 19 Uhr | Villingen-Schwenningen | Theater am Ring
Foto: Gerald von Foris
Simone Buchholz, geboren 1972 in Hanau, Schriftstellerin. Für ihre »Chastity-Riley«-Reihe u.a. mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. 2022-2024 im Board des PEN Berlin. Sie lebt in Hamburg, schreibt die Kolumne »Getränkemarkt« im SZ-Magazin und Hörspielmanuskripte für den ARD-Radio-Tatort. Letzter Roman »Nach uns der Himmel« (Suhrkamp, 2024).
Foto:
Steffen Mayer, geboren 1979 Nürtingen, Ausbildung zum gehobenen Polizeivollzugsdienst an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg. Heute Abwesenheitsvertreter des Führungsgruppenleiters im Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Abteilung Cybercrime und Digitale Spuren sowie Landesvorsitzender des Bunds Deutscher Kriminalbeamter.
Foto: Joachim E. Roettgers
[Moderation] Anne Hunger, geboren 1980 in Böblingen, Journalistin. Sie war freie Autorin für die Agentur Zeitenspiegel und arbeitet heute als Chefredakteurin der gemeinnützigen und spendenfinanzierten Stuttgarter Kontext:Wochenzeitung, deren Redaktion sie fast seit der Gründung angehört.
Sonntag, 22. Februar | 19 Uhr | Kunsthalle Tübingen
Foto: Bernhardt Link/Farbtonwerk
Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, Autor. Er war Redakteur der Süddeutschen Zeitung und gehört seit 2021 zur Redaktionsleitung von Mittelweg 36 und Soziopolis, Zeitschriften des Hamburger Instituts für Sozialforschung. Sein Buch »Die Entscheidung − Deutschland 1929 bis 1934« (Rowohlt Berlin, 2024) war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.
Foto: Gudrun de Maddalena
Boris Palmer, geboren 1972 in Waiblingen, seit 2007 Oberbürgermeister von Tübingen. Von 1996 bis 2023 war er Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Bei der Kommunalwahl 2022 errang er als unabhängiger Bewerber 52,4 Prozent der Stimmen. Letztes Buch: »Erst die Fakten, dann die Moral − Warum Politik mit der Wirklichkeit beginnen muss« (Siedler, 2019).
Foto: Johannes Rieger
[Moderation] Linn Penelope Rieger, geboren 1992 in Ilmenau (Thüringen), Autorin. Sie war Geschäftsführerin am Deutschen Literaturinstitut, ist Mitherausgeberin des Literaturmagazins Edit und ehrenamtlich im Board des PEN Berlin. Zuletzt erschien »Zerbrochenes Feuer« (Matthes & Seitz, 2025).
Montag, 23. Februar | 19 Uhr | Karlsruhe | KOHI Kulturraum
Foto: Tomas Gärtner
Alexander Estis, 1986 in einer jüdischen Familie in Moskau geboren, Schriftsteller und Journalist. Er arbeitet u.a. für Zeit, SZ, FAZ und DLF Kultur. Zuletzt erschien als sein zehntes Buch die Essaysammlung »Schergenstaat Russland« (NZZ Libro, 2025). Er wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik.
Foto: Sibylle Baier
Prof. Dr. Rahel Jaeggi, geboren 1966 in Bern, lehrt Praktische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zudem leitet sie das Center for Humanities and Social Change in Berlin. Sie gilt als Vertreterin der zeitgenössischen Kritischen Theorie. Zuletzt erschien »Fortschritt und Regression« (Suhrkamp, 2023).
Foto: privat
[Moderation] Kai Laufen, geboren 1968 in Bochum, Radio- und Fernsehjournalist. Er arbeitet seit 1999 als Reporter beim SWR und lebt mit seiner Familie in Karlsruhe. Zudem ist er Autor von Radio-Features.
Dienstag, 24. Februar | 19 Uhr | KOMMA | Esslingen
Foto: Sophie Wanninger
Jovana Reisinger, geboren 1989 in München, Schriftstellerin (»Spitzenreiterinnen«, »Still halten«), Filmemacherin und bildende Künstlerin. Sie dreht Kurzfilme, die international auf Festivals und in Museen gezeigt werden. Sie schreibt für die Vogue die Menstruations-Kolumne »Bleeding Love« und für die FAZ eine Single-Kolumne. Zuletzt erschien der Essay »Pleasure« (Ullstein, 2024).
Foto: Ben Knabe
Georg Restle, geboren 1965 in Esslingen, Jurist, Journalist und Fernsehmoderator. Von 2010 bis 2012 war er ARD-Korrespondent in Moskau und berichtet seit dem russischen Überfall auf die Ukraine regelmäßig aus Lwiw und Kiew. Er leitet und moderiert das ARD-Politmagazin Monitor. Mit seinem Redaktionsteam wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Foto: Ines-Rudel
[Moderation] Johannes Fischer, geboren 1960 in Kollig (Eifel), Chefredakteur der Eßlinger Zeitung. Er arbeitete 30 Jahre als Journalist in Ostdeutschland und wurde mit dem »Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus« ausgezeichnet. Daneben hat er mehrere Kurzkrimis sowie die Bodo-Ramelow-Biografie »…und manchmal platzt der Kragen« (Überland, 2021) veröffentlicht.
Mittwoch, 25. Februar | 19 Uhr | Literaturhaus Stuttgart
Foto: Sophia Roßberg
Özge Inan, geboren 1997 in Berlin, wurde während ihres Jurastudiums mit politischen Kurztexten auf Twitter bekannt. Inzwischen arbeitet sie als Journalistin unter anderem für den Freitag, Zeit Online, Süddeutsche Zeitung und Spiegel Online. 2023 erschien bei Piper ihr Debütroman »Natürlich kann man hier nicht leben«.
Foto: Friedrich Bungert
Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, Schriftstellerin (»Vienna«, »Dunkelblum«), ehemalige Journalistin (profil, FAZ), ehemalige Sprecherin des PEN Berlin (2022-24) und Böll- und Börne-Preisträgerin. Zuletzt erschien der Essay »Alles und nichts sagen – Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne« (Kiepenheuer & Witsch, 2023).
Foto: Yuliya Romanenko
[Moderation] Eva-Maria Manz, geboren 1984 in Göppingen, Journalistin. Stationen als freie Journalistin in Stuttgart und Los Angeles, leitet bei der Stuttgarter Zeitung das Thementeam Familie, Zusammenleben und Bildung.
Weitere Veranstaltungen der Reihe:
Rheinland-Pfalz, reden wir über Heimat (März 2026, Programm folgt bald)
Sachsen-Anhalt, reden wir über Heimat (August 2026, Programm folgt später)
Mecklenburg-Vorpommern, reden wir über Heimat (August/September 2026, Programm folgt später)
Berlin, reden wir über Heimat (September 2026, Programm folgt später)
Gesamtüberblick
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