März 2026 (Heimat-Reihe)
Zur Heimat-Gesprächsreihe »Ist das noch|schon mein Land?«

Rhein-Zeitung, Bericht von Dirk Eberz aus Diez, 3. März 2026. »Unter den Zuschauern melden sich auch erstaunlich viele Zuhörer mit innerdeutschem Migrationshintergrund zu Wort – Bayern, Ostfriesen, Sauerländer. Der eine oder andere ist immer ein Zugezogener geblieben. Gerade auf dem Land. Heimat kann also auch ausgrenzen. Auf dem hochkarätig besetzten Podium entwickelt sich im Anschluss ein Diskurs auf hohem intellektuellem Niveau. Auf der alten Hebebühne des benachbarten Autohauses haben neben Moderator Lars Hennemann, Chefredakteur unserer Zeitung, die Schriftstellerin Ursula Krechel und FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube Platz genommen, um den ›Heimat‹-Begriff aus ihrer persönlichen Sicht zu sezieren. Beide sind gebürtige Rheinland-Pfälzer.« LINK [€]
Trierischer Volksfreund, Bericht von Katharina De Mos [vorab], 1. März 2026. »Ziel der Diskussionen ist es, in einer Zeit der Unsicherheit, in einer Zeit, in der viele Menschen den Verlust von Sicherheit, von Vertrautem, von Heimat fürchten, wirklich miteinander ins Gespräch zu kommen. Und andere Ansichten und Widersprüche einfach mal auszuhalten. ›Kommunikation ist die Grundlage dafür, dass Demokratie überhaupt funktioniert‹, sagt Yücel. Neben den Podiumsgästen steht daher das Publikum im Zentrum der Abende, das sich mit seinen eigenen Gedanken ›ohne Angst vor der freien Rede‹ einbringen soll. ›Wir stellen keine Verbotsschilder auf‹, verspricht der Journalist. Aber warum das Thema Heimat? ›Heimat, das ein interessanter, ein schöner Begriff, auch ein weiter Begriff‹, sagt Yücel. Zum einen könne man diesen sehr persönlich auslegen, biografisch oder philosophisch. ›Auf der einen Seite ist Heimat aber auch ein hochpolitischer Begriff.‹« LINK [€]