Pressenotiz vom 26. August 2023
PEN Berlin beim ilb: Kurdische Literatur, nigerianische Literatinnen & Iran-Gala
In erstmaliger Kooperation mit dem internationalen literaturfestival berlin (ilb) lädt PEN Berlin zu folgenden Veranstaltungen ein:
Laut und leise: Deutsch-iranische Poet:innen
Wann: 07.09. um 21 Uhr
Wo: Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden 8, 10117 Berlin
Drei Slam-Poet:innen performen eigene Werke sowie die Texte inhaftierter iranischer Schriftsteller:innen. Seit vergangenem Herbst protestieren Iraner:innen im ganzen Land. Mehr als 200 Menschen wurden allein in den ersten Monaten dieses Jahres hingerichtet, Zehntausende inhaftiert. Doch mit Briefen und Gedichten aus dem Gefängnis melden sie sich zu Wort. Mittels Spoken Word und Daf- und Tar-Musik kommen Schmerz, Sehnsucht, Hoffnung und Widerstand zum Ausdruck.
Mit: Kimia Bani (daf), Aidin Halimi, Daniela Sepehri, Säye Skye und Yalda Yazdani (tar). Moderation: Jayrôme C. Robinet
Auf Deutsch, Farsi und Englisch
Literatur im Schatten von Despotismus
Wann: 08.09. um 21 Uhr
Wo: Collegium Hungaricum Berlin, Dorotheenstr. 12, 10117 Berlin
Die Diktatoren sitzen fest auf ihren Thronen. Sie haben die Protest- und Demokratiebewegungen der letzten Jahre brutal niedergeschlagen, die repressiven Schrauben angezogen. Assad ist noch da, die Mullahs sind noch da, Erdoğan hat sich erneut wählen lassen. Saddam ist weg, aber an seine Stelle sind Islamisten, Milizenführer und korrupte Politiker getreten. Was ist schiefgelaufen? Gibt es noch Hoffnung? Und welchen Platz hat in all dem die Literatur? Das Panel nähert sich diesen Fragen aus einer transnationalen Perspektive.
Mit: Bachtyar Ali, Yavuz Ekinci und Meral Şimşek
Moderation: Ronya Othmann
Auf Deutsch und Türkisch
Wie Literatinnen in Nigeria soziale Utopien formen

Wann: 12.09. um 21 Uhr
Wo: Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, 10719 Berlin
Trotz der schwierigen Lage in Nigeria gibt es eine starke Frauenbewegung, vor allem in den Bereichen Kunst und Literatur. Junge Frauen stehen auf den Schultern der Pionierinnen und schreiben mutig über Unterdrückungsmechanismen und patriarchale Strukturen, entwerfen soziale, postkoloniale Utopien. Ihre Stimmen sind visionär, humor- und kraftvoll. Das Panel beleuchtet die aktuelle Situation und die Hoffnungen auf eine freie Gesellschaft in Nigeria.
Mit: Lesley Nneka Arimah, Sefi Atta, Jordan Ifueko und Lola Shoneyin Moderation: Stefanie Hirsbrunner
Auf Englisch und Deutsch

