Charkiw & Türkei, Sansal & Assagen: Kampagnen des PEN Berlin
Überblick über laufende und beendete Kampagnen

[2024/25]
Free Boualem Sansal
DLF Kultur, 4. März 2025: »Mitglieder der Autorenvereinigung PEN Berlin demonstrierten vor dem Algerien-Messestand für die Freilassung von Boualem Sansal, dem französisch-algerischen Schriftsteller, der seit fast drei Wochen im Hungerstreik ist. (…) Für Daniel Kehlmann, einem der erfolgreichsten Romanautoren im deutschsprachigen Raum, ist Solidarität selbstverständlich. [Er] spricht von einem harmlosen Satz mit bösen Folgen.«
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[2025]
Spendenkampagne für unabhängige Medien in der Türkei
Journalismus ist kein Verbrechen. Und nicht umsonst.
Niemand kann den Menschen in der Türkei den Kampf um Presse- und Meinungsfreiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit abnehmen. Aber wir können an ihrer Seite stehen. Darum startet PEN Berlin (…) diese Spendenkampagne für unabhängige Medien in der Türkei.
»JOURNALISMUS IST KEIN VERBRECHEN. UND NICHT UMSONST«

[2023–25]
Free Free Toomaj, Free Saman
Mit großer Freude und Erleichterung gibt der PEN Berlin bekannt, dass sein Ehrenmitglied Saman Yasin gestern in Berlin angekommen ist. Der aus dem kurdischen Teil Irans stammende Rapper war seit Oktober 2022 wegen seiner regimekritischen Texte inhaftiert. […] PEN Berlin-Boardmitglied Joachim Helfer sagt: »(…) Es zeigt auch, dass internationale Solidarität und der Einsatz für Menschenrechte etwas bewirken können.«
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[2022/23]
Feuerwehrautos für Charkiw
Anfang Januar 2023 haben Liane Bednarz, Mitinitiatorin der Kampagne, und Deniz Yücel, Sprecher des PEN Berlin, zwei Rüstfahrzeuge und weitere Hilfsgüter im Wert von rund 167.000 Euro in Charkiw an Serhij Zhadan übergeben. Über die genaue Verwendung der seither eingetroffenen Spendengelder sind wir im Gespräch mit unseren ukrainischen Partnern.
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[2023–24]
Free Julian Assange
Endlich – Julian Assange, der am längsten in Unfreiheit befindliche politische Gefangene der westlichen Welt, ist frei und auf dem Weg in seine Heimat Australien. (…) Dass nach all diesen Jahren von exzessiver Strafverfolgung ein Deal gemacht werden musste, um die USA ihr »Gesicht wahren« zu lassen, bedeutet nichts Gutes für den Stellenwert der Pressefreiheit auch in der westlichen Welt.