Gesprächsreihe: Ist das noch|schon mein Land?
Berlin, reden wir über Heimat
Montag, 14. September | 19 Uhr | Berlin-Hellersdorf | Grüne Bühne
Foto: Moritz Haase
Marion Brasch, geboren 1961 in Ost-Berlin, Schriftstellerin (»Ab jetzt ist Ruhe«), Journalistin und Autorin für Radio Eins (rbb). Im Deutschlandfunk Kultur moderierte sie den Podcast »Jüdisch in der DDR«. Zuletzt erschien »Winterkind und Herr Jemineh – Abenteuerroman für Leute ab 6« (Stuart & Jacoby, 2024).
Foto: Frank Bauer
Jan Fleischhauer, geboren 1962 in Osnabrück, Journalist, Kolumnist und Autor (»Unter Linken«). Von 1989 bis 2019 für den Spiegel tätig, seither beim Focus. Karl-Hermann-Flach-Preisträger. Zuletzt erschien: »Du bist nicht allein: Das Mehrheitsparadox oder was passiert, wenn die Mitte der Gesellschaft das Gefühl hat, am Rand zu stehen« (dva, 2026)
Foto: Angela Ankner
[Moderation] Dr. René Schlott, geboren 1977 in Mühlhausen (Thüringen), Historiker, Publizist und Moderator. Von 2014 bis 2022 Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung. Zuletzt als Mitherausgeber: »Raul Hilberg, ›The Destruction of European Jews‹, and the History of Holocaust Historiography« (Berghahn Books, 2026).
Dienstag, 15. September | 19 Uhr | Berlin-Märkisches Viertel | Bibliothek im Fontane-Haus
Foto: Der Paritätische/Oliver Betke
Katja Kipping, geboren 1978 in Dresden, Ex-Politikerin (Die Linke). Von 2005 bis 2022 Bundestagsabgeordnete, von 2012 bis 2021 Bundesvorsitzende der Linken, von 2021 bis 2023 Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales. Seit 2024 Geschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Sozialpolitik beim Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.
Foto: Vonovia
Luka Mucic, geboren 1971 in Heidelberg, Unternehmensmanager und Jurist. Von 1996 bis 2022 bei SAP, ab 2013 als Head of Global Finance und Mitglied des Global Managing Boards. Von 2023 bis 2025 Chief Financial Officer der Vodafone Group, seit Januar 2026 Vorstandsvorsitzer des Immobilienkonzerns Vonovia.
Foto: Nassim Rad
[Moderation] Ann-Kathrin Hipp, geboren 1993 in Bad Kreuznach (RLP), Journalistin. Sie arbeitete bis vor kurzem beim Tagesspiegel, wo sie den preisgekrönten Berlin-Newsletter »Checkpoint« geleitet und den Podcast »Eine Runde Berlin« gehostet hat. Co-Autorin des Buchs »Berliner Inseln« (Insel, 2023). Aktuell gründet sie im Vierer-Team ein neues Medium für Deutschland: tbd.
Mittwoch, 16. September | 19 Uhr | Berlin-Wannsee | Literarisches Colloquium Berlin
Foto: Jesco Denzel
Güner Balci, geboren 1975 in West-Berlin, Journalistin, Dokumentarfilmerin und Schriftstellerin (»Arabboy«). Seit 2020 Integrationsbeauftragte von Berlin-Neukölln. Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Carl-von-Ossietzky-Preis. Zuletzt erschien: »Heimatland − Zähne zeigen gegen die Feinde der Demokratie« (Berlin Verlag, 2025).
Foto: Francesco Gattoni
Katerina Poladjan, geboren 1971 in Moskau, lebt seit 1979 in Deutschland, ehemalige Schauspielerin und heutige Schriftstellerin (»Hinter Sibirien«, »Hier sind Löwen«). Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Nelly-Sachs-Preis. Für ihren Roman »Goldstrand« (S. Fischer) erhielt sie 2026 den Preis der Leipziger Buchmesse.
Foto: FAZ
[Moderation] Ralph Bollmann, geboren 1969 in Bad Dürkheim (RLP), Journalist und Publizist (»Walküre in Detmold«). Von 1998 bis 2011 bei der taz, u.a. als Inlandschef, seither Korrespondent für Wirtschaftspolitik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin. Zuletzt erschien die umfangreiche Biographie »Angela Merkel: Die Kanzlerin und ihre Zeit« (C. H. Beck, 2021).
Donnerstag, 17. September | 19 Uhr | Berlin-Köpenick | Stadion An der Alten Försterei
in Zusammenarbeit mit dem 1. FC Union Berlin
Foto: Annette Hauschild/Ostkreuz
Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Ost-Berlin, Schriftsetzerin, arbeitete u.a. als Lektorin und Krankenpflegerin, Schriftstellerin (»Böse Schafe«, »Drehtür«). Sie reiste 1984 aus der DDR nach West-Berlin aus. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Akademie der Künste (Berlin). Ausgezeichnet mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis. Zuletzt erschien der Roman »Unser Ole« (KiWi, 2024).
Foto: 1. FC Union Berlin
Dirk Zingler, geboren 1964 in Königs Wusterhausen, Industriemechaniker, Unternehmer und Fußballfunktionär. Geschäftsführer der Firma DZ Baustofflogistiker, deren Grundstein er 1995 legte. Er ist seit der Kindheit Union-Fan und war in der Saison 2003/04 an der Gründung des Union-Wirtschaftsrats beteiligt. Im Sommer 2004, nach dem Abstieg in die Regionalliga, wurde er zum Präsidenten des 1. FC Union Berlin berufen und ist dies bis heute.
Foto: xx
[Moderation] NN
Freitag, 18. September | 19 Uhr | Berlin-Mitte | Brecht-Haus
*** Veranstaltung in englischer Sprache ***
Foto: Alhierd Bacharevič
Julia Cimafiejeva, geboren 1982 in Spjaryschscha (Belarus), Lyrikerin und Übersetzerin. Mitgründerin des literarischen Web-Magazins PrajdziSvet. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Emigrierte 2020 nach Graz, lebt nun in Berlin. Richard-von-Weizsäcker-Fellow der Robert Bosch Academy. Publikationen auf Deutsch u.a.: »Minsk Tagebuch« und »Blutkreislauf − Gedichte und Texte« (beides Edition fotoTAPETA, 2021 bzw. 2025).
Foto: Maximilian Gödecke
Ece Temelkuran, geboren 1973 in Izmir (Türkei), Journalistin und Schriftstellerin (»Stumme Schwäne«). Arbeitete u.a. für Milliyet und Habertürk. Emigrierte 2016 nach Zagreb, lebt inzwischen in Berlin. Ausgezeichnet mit El Mundo International Journalism Award und dem Ayşe-Zarakolu-Preis für Meinungsfreiheit. Zuletzt auf Deutsch: »Nation of Strangers − Unsere Heimat sind wir« (Rowohlt, 2026).
Foto: Björn Kuhligk
[Moderation] Asmus Trautsch, geboren 1976 in Kiel, Dichter und Philosoph. Hat mehrere Festivals, u.a. am Literaturhaus Berlin, geleitet und moderiert regelmäßig Veranstaltungen. Unterrichtete an mehreren Hochschulen, darunter dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig Philosophie und kreatives Schreiben. Mitgründer des Portals zæsur. Poesiekritik. Zuletzt erschien der Essay »Erdgärten« (SuKuLTuR, 2026).
Poetry Slam: Heimat
Samstag, 19. September | 19 Uhr | Berlin-Mitte | Mokka-Milch-Eisbar
Foto: Christoph Worsch
Birdy, geboren 1994 in Berlin, Spoken-Word-Künstlerin, Sozialarbeiterin und Schreibpädagogin, veröffentlichte 2024 ihre erste Textsammlung »Viel Lärm um alles« (Brimborium Verlag) und organisiert Poetry-Slam-Veranstaltungen in Berlin und Brandenburg mit ihrem Kollektiv »Kunst & Krawall«.
Foto: Benjamin Zibner
Paul Bokowski, geboren 1982 in Mainz, Slam-Poet, Satiriker und Schriftsteller (»Hauptsache nichts mit Menschen«). Ehemaliger Redakteur der Literaturzeitschrift Salbader, Ex-Mitglied der Lesebühne »Brauseboys«, Mitgründer von »Fuchs und Söhne«. Zuletzt erschien sein Roman »Schlesenburg« (btb, 2025).
Foto: Ken Yamamoto
Wolf Hogekamp, geboren 1955 in Kleve (NRW), Filmemacher und Slam-Poet. Organisierte 1993 in Berlin den ersten Poetry Slam Deutschlands, 1997 die erste deutschsprachige Poetry-Slam-Meisterschaft und zuletzt die U-20- Meisterschaft . Mitglied der Lesebühne »Spree vom Weizen«. Als Mitherausgeber: »Die Poetry-Slam-Fibel − 20 Jahre Werkstatt der Sprache« (Satyr, 2025).
Foto: Ali Ghandtschi
Lucia Lucia, geboren 1997 in Hamburg, Autorin und Slam-Poetin. Sie ist Mitgründerin der Lesebühne »Neuköllner Brett« und gibt Poetry-Slam-Workshops und Schreibwerkstätten für Jugendliche und Erwachsene. Buchveröffentlichung: »Texte, die auf Liebe enden: Reality in Poetry« (Fischer, 2019).
Foto: Ali Ghandtschi
Jayrôme Robinet, geboren 1977 in Saint-Saulve (Frankreich), Schriftsteller, Übersetzer und Slam-Poet. Bis 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität der Künste, seit 2022 Leiter der Geschäftsstelle des PEN Berlin. Kolumnist der Siegessäule. Zuletzt erschien der Roman »Sonne in Scherben« (Hanser Berlin, 2024).
Foto: Ali Ghandtschi
Daniela Sepehri, geboren 1998 in Paderborn, Slam-Poetin, Journalistin, Autorin (»Im Namen des Stiftes«) und Social-Media-Beraterin. Seit 2025 Boardmitglied von PEN Berlin. Im Sommer 2026 erscheint bei Penguin ihr Buch »Wenn ihr wegseht, werden wir getötet − Ein Aufruf zu echter Solidarität mit den Menschen in Iran«.
Foto: Nicky Hellfritzsch
[Poetic Recording] Bas Böttcher, geboren 1974 in Bremen, Schriftsteller (»Neonomade«) und Slam-Poet. 1997 Sieger der ersten deutschen Poetry-Slam-Meisterschaft, in den 90er Jahren Teil des Hip-Hop-Duos Zentrifugal, seit 2012 Gastdozent am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zuletzt als Mitherausgeber: »Die Poetry-Slam-Fibel − 20 Jahre Werkstatt der Sprache« (Satyr, 2025).
Foto: Stefan Stiener
[Moderation] Aron Boks, geboren 1997 in Wernigerode (Sachsen-Anhalt), Autor und Slam-Poet. Projektmanager der Heimat-Reihe des PEN Berlin. Stadtschreiber von Halle 2026. Zuletzt erschien: »Starkstromzeit – Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt« (HarperCollins, 2025).
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Weitere Veranstaltungen der Reihe:
Baden-Württemberg, reden wir über Heimat [Januar/Februar 2026]
Rheinland-Pfalz, reden wir über Heimat [Februar/März 2026]
Ausgabe Ost-Extra [April/Mai 2026]
Sachsen-Anhalt, reden wir über Heimat [August 2026]
Mecklenburg-Vorpommern, reden wir über Heimat [August/September 2026]
Mit freundlicher Unterstützung von:




