Pressemitteilung vom 21. Oktober 2026
Deutschlandpremiere von Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi
Am 9. November laden PEN Berlin und der btb Verlag zur Deutschlandpremiere der neu erschienenen Autobiografie von Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi im Deutschen Theater Berlin ein. In ihrem Buch »Eine Frau hört niemals auf zu kämpfen – Unser Einsatz für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte im Iran«, das Mohammadi zum großen Teil während ihrer Haftzeit geschrieben hat, erzählt die Menschenrechtsaktivistin erstmals ihre eigene Geschichte.
Narges Mohammadi kämpft seit Jahrzehnten für Frauen- und Menschenrechte, gegen die Todesstrafe und für ein freies Iran. Dafür wurde sie immer wieder inhaftiert, gefoltert und zu langen Haftstrafen verurteilt. In ihrer Autobiografie berichtet sie von ihrem Leben als Aktivistin und Mutter, ihrem unermüdlichen Einsatz für Freiheit und Gleichberechtigung sowie von den persönlichen Erfahrungen jahrelanger Repression.
Während sich die deutschen Schlagzeilen vor allem mit der Straße von Hormuz beschäftigen, wurden in der Islamischen Republik Iran bereits mindestens 35 Personen im Zusammenhang mit den Protesten Anfang des Jahres hingerichtet. Die Repression gegen die eigene Bevölkerung nimmt immer weiter zu.
Unter dem Titel »Für Narges Mohammadi – ein Abend im Zeichen von Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung von Frauen im Iran« widmet sich die Veranstaltung der aktuellen Menschenrechtslage im Iran und dem Wirken der Friedensnobelpreisträgerin.
Es diskutieren Mariam Claren, Sprecherin der Narges Foundation in Deutschland, Düzen Tekkal, Gründerin von HÁWAR.help, und die Künstlerin Ghazal Abdollahi, deren Mutter lange mit Mohammadi zusammen inhaftiert war. Die Schauspielerin Jasmin Tabatabai liest Auszüge aus Mohammadis Buch. Die Moderation übernimmt die Autorin Daniela Sepehri, Mitglied des Boards von PEN Berlin.
Montag, 9. November 2026, 19.30 Uhr
Deutsches Theater Berlin, Rangfoyer
Weitere Informationen finden Sie hier.
Eine Veranstaltung von PEN Berlin und dem btb Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Theater Berlin.
PEN Berlin. Wir stehen im Wort.
